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Dresden: Perle mit Potential

 

Ein Sechstel des sächsischen BIP wird in Dresden erwirtschaftet

Wer einmal Dresden besucht, ist begeistert. Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug, die Elbterrassen, die historischen Brücken, die Schlösser und Villen auf der anderen Seite der Elbe – es gibt viel zu bestaunen und zu besichtigen. Dennoch bekommt der Tourist nur eine vage Vorstellung davon, wie schön diese Stadt erst vor den Bombenangriffen im Februar 1945 gewesen sein muss. ­

Dresden war einst voll von prächtigen Barockbauten, galt als Kulturmetropole, als „Elb­florenz“, für viele als schönste Stadt Deutschlands. Und die Dresdner standen im Ruf, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Eine alte Redensart beschreibt das Verhältnis der drei größten Städte Sachsens wie folgt: „In Chemnitz wird gearbeitet, in Leipzig gehandelt und in Dresden geprasst.“

Dresden hat sich in vielen Bereichen sehr gut entwickelt, trumpft mit hervorragenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen, einer prosperierenden Wirtschaft und einem vielfältigen Kulturangebot. Ein Sechstel des sächsischen BIP wird in der Landeshauptstadt erwirtschaftet. Damit ist Dresden nicht nur die ökonomisch stärkste Stadt des Freistaates, sondern steht gleichzeitig an der Spitze der neuen Bundesländer. Bilanz der letzten zehn Jahre: Über 30 Prozent Wirtschaftswachstum und Produktivitätsgewinn, Tausende Unternehmensgründungen und deutlich sinkende Arbeitslosenzahlen – Dresdens Wirtschaft läuft nicht nur rund, sondern wird diese ­Dynamik auch zukünftig beibehalten.

Das Geheimnis des Erfolgs beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt die Stadt voran.

 

Immobilien in Dresden: Lagen und Preise

Zu den Toplagen zählen die Hanglagen nördlich der Elbe, Blasewitz und Striesen sowie die südlichen Stadtteile Plauen und Südvorstadt

 

Bild Dresden: Perle mit Potential

Deutschlands „Geburtenhauptstadt“

Die derzeit knapp 550.000 Einwohner fühlen sich offensichtlich wohl in ihrer Stadt und schauen optimistisch in die Zukunft. Mit 112 Geburten pro 10.000 Einwohner hält Dresden unangefochten den Titel „Geburtenhauptstadt“ in Deutschland, vor Frankfurt am Main und München.

Das war nicht immer so. Nach der Wende wanderten viele ab. Im Jahr 2000 sank die offizielle Einwohnerzahl auf 477.000. Dresden gilt derzeit als zwölftgrößte Stadt Deutschlands. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden hier in zehn Jahren laut aktuellen demoskopischen Studien rund 580.000 Menschen leben.

Auch in Dresden sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren stetig gestiegen, allein im letzten Jahr um knapp sieben Prozent, das Niveau bei Neuvermietungen hat um fünf Prozent auf durchschnittlich 8,22 Euro je Quadratmeter angezogen. Im Gegensatz zu Berlin und den großen westdeutschen Städten sind die Immobilienpreise in Dresden allerdings noch nicht durch die Decke gegangen. Investoren aus München, Hamburg und Frankfurt reiben sich die Augen bei den Dresdner Preisen. Selbst in Spitzenlagen bekommt man hier Wohnungen noch für unter 4.000 Euro pro Quadratmeter.

 

Dresden hat alle Trümpfe in der Hand

Auch wenn in allen Ecken der Stadt fleißig gebaut wird, sehr begehrt und knapp vorhanden sind – wie in allen guten Lagen der Republik – baureife Grundstücke. Das wird sich in Kombination mit den niedrigen Zinsen auf die Preisentwicklung auswirken.

Fazit: Solides Wirtschaftswachstum, Konzentration auf zukunftsträchtige Branchen wie E-Mobilität und IT, stetiger Bevölkerungszuwachs, namhafte Fakultäten, Hochschulen und Forschungsinstitutionen, hohe Lebensqualität, Status als Landeshauptstadt, moderne Infrastruktur, vielfältiges Kulturangebot und ein reizvolles Umland sind ideale Voraussetzungen für ein lukratives Investment. Dresden hat alle Trümpfe in der Hand.

Quelle: Bellevue Immo-Magazin, 03/2018
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