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Wir wollen Ihr Geld. Gut angelegt wissen.

Daher laden wir Sie ein, sich zu informieren. Und nachzudenken.

Über Scheingeld, Inflation, Schulden, Kaufkraft, Rente und das Finanzamt:

„Der schlimmste Feind auf den Besitz von Geld und Vermögen ist die Inflation.“
Helmut Schlesinger, 1991-1993 Präsident der Deutschen Bundesbank

 


 Das ist „die schlimmste Sache, die eine Regierung tun kann. … Es ist Geldfälscherei: Einige Leute profitieren auf Kosten anderer. Wer gespart hat, wird betrogen. Wenn die Preise steigen und die Kaufkraft deiner Ersparnisse sinkt, ist das wie Diebstahl. Niemandem sollte es erlaubt sein, zu stehlen.“ US-Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, Ron Paul, 2012 (Den vollständigen Artikel finden Sie hier.)

Das mit der Inflation war bei weitem nicht immer so. Die permanente weltweite Geldentwertung innerhalb historisch kurzer Zeiträume, wie wir sie kennen, ist eine relativ junge Begleiterscheinung des Finanzsystems. Über Jahrtausende entsprach der Nennwert eines bestimmten Zahlungsmittels, z.B. einer Münze aus aus Bronze, Silber oder Gold im Wesentlichen in etwa ihrem Materialwert. Solches Geld wird als Kurant-Geld bezeichnet.

„Nur Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit.“ sagte einst der amerikanische Bankier und Unternehmer John Pierpont Morgan, Mitbegründer des – privaten – Federal Reserve System, einem der Eckpfeiler des heutigen, weltweiten kreditbasierten Finanzsystems.

Selbst beim frühen Kreditgeld wie Muscheln, Scheidemünzen funktionierte das Ganze immer noch, solange, wie dem jeweiligen Zahlungsmittel ein fester Gegenwert zugeordnet – und dieser hinterlegt oder dessen Waren- oder Leistungs-Äquivalent tatsächlich abrufbar war. Doch weder das eine noch das andere trifft mehr auf unser heutiges Kreditgeld wirklich zu.

Euro- und Cent-Stücke sind Scheidemünzen, d.h. deren Nominalwert liegt unter ihrem Materialwert. Noch. (Aufgrund des raschen Verfalls und steigender Rohstoffpreise könnte sich dieses bald ändern … 🙂 Diese Münzen, vor allem aber die heute in Umlauf befindlichen Banknoten hingegen erlangen ihre Gültigkeit – ausschließlich – aufgrund eines Zentralbanksystems, welches diese zu gesetzlichen Zahlungsmitteln erklärt. Mehr nicht. Sie werden daher als FIAT-Geld bezeichnet, abgeleitet vom lateinischen „fiat“ – „es werde“.

Nicht zuletzt die ständigen verzweifelten EURO-„Rettungsversuche“ lassen es erahnen: Das System funktioniert keinesfalls, weder diesseits noch jenseits des Atlantiks. In Sachen Kaufkraftverlust steht der US-Dollar sogar noch um einiges schlechter da, wie wir später sehen werden.

Bereits die „Greenbacks“ genannten United States Notes waren Fiat-Geld, welches vom Finanzministerium der Vereinigten Staaten erstmals während des Amerikanischen Bürgerkriegs in Umlauf gebracht wurde. Durch einen Kongressbeschluss war der Gesamt-Nennwert der zu emittierenden Noten zwar auf etwas über 340 Millionen US-Dollar begrenzt. Im Gegensatz zu den ebenfalls als Geld verwendeten United States Gold Certificates war es aber nicht mehr möglich, die Greenbacks auf Verlangen in Goldmünzen einzutauschen.

„Die Menschen werden mit einer Währung versorgt, so sicher wie die eigene Regierung. Geld wird aufhören, der Meister der Menschen zu sein, es wird sein Bediensteter werden. Demokratie wird sich über die Geldmacht erheben.“

Damit war der damalige US-Präsident Abraham Lincolns allerdings meilenweit von der Realität entfernt. Ehrlicher war da wohl Henry Ford: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

Die meisten haben es wahrscheinlich bis heute nicht verstanden. Denn eine Revolution gab es bislang nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, die von vorn herein als Schuldenunion entstanden waren und heute erneut vor einem riesigen Schuldenberg stehen:
Wie man aus Schulden einen Staat macht (FAZ, 9.6.2012)

Jedenfalls wurden im 20. Jahrhundert Fiat-Währungen die Regel. US-Präsident Franklin D. Roosevelt „entband“ die „US-Zentralbank“ – das von einigen wenigen Familien beherrschte und gesteuerte Federal Reserve System – von der Verpflichtung, die von den Bürgern eingereichten US-Dollarnoten in Goldmünzen einzulösen. Privater Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar wurde von ihm 1933 als illegal erklärt und mit bis zu zehn Jahren Gefängnis sowie Beschlagnahme des Goldes bestraft. Roosevelt war beileibe nicht der einzige, der so handelte. Auch unter Lenin, Stalin, Mussolini, Hitler, Mao und in anderen Diktaturen wurden Völker immer wieder derart beraubt.

Das 1944 trickreich installierte Bretton-Woods-System mit dem US-Dollar als Leitwährung brach schließlich 1973 zusammen, nachdem die Vereinigten Staaten der eingegangenen Verpflichtung, von Mitgliedsstaaten eingereichte US-Dollars in Gold einzulösen, ganz einfach nicht mehr nachkamen. Nach vierzig Jahren durften die amerikanischen Bürger nun immerhin auch wieder privat Gold besitzen.

Das letzte deutsche Kurant-Geld waren übrigens die 20- und 10-Mark-Stücke bis etwa August 1914. Ein Jahrzehnt später gipfelte die Hyperinflation darin, dass Papiergeld faktisch wertlos war ein Brot mehrere Milliarden Reichsmark kostete.

Ob nun die von „Experten“ propagierten Wiederholungs-Szenarien gerechtfertigt oder pure Panikmache sind, mag dahinstehen.

Doch eine unschöne Gewissheit bleibt: All das, was uns noch als Währungs-Surrogat verblieb, kann mangels geregelter Deckung nahezu beliebig vermehrt werden.

Die Initiatoren dieses riesigen Monopoly-Spieles machen unter Beihilfe unserer Volksvertreter davon auch reichlich Gebrauch und fördern durch den Druck neuer Banknoten (oder deren digitaler Entsprechung) vorsätzlich das Problem der Verschuldung. Und so glauben viele Zeitgenossen ernsthaft, dass Geld naturgemäß ständig an Wert verlieren müsse. Stimmt ja irgendwie auch. Allerdings nur, weil dies dem Willen der „Herausgeber“ entspricht.

Der Druck einer 500-Euro-Banknote kostet übrigens ca. 0,16 Euro. Für die haushaltspolitische Legitimation einer inflationären Währungspolitik müssen die Strippenzieher hingegen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Und so heißt es für die Zahlungsempfänger denn auch, fleißig Reden zu halten, um der grassierenden Polit-Korruption wenigstens noch das Mäntelchen der Nebentätigkeit umzuhängen.

Das deren Offenlegung dann doch einige Schmerzen verursacht, mag daran liegen, dass die aufaddierten „Rede-Honorare“ mitunter ein Mehrfaches der ordentlichen Bezüge ausmachen. Somit stellte sich dem Interessierten dann zwangsläufig die Frage, für WEN viele unserer Angestellten – denn nichts anderes sind die Herren Berufspolitiker und Volksvertreter – tatsächlich arbeiten und was ihre eigentliche Aufgabe ist.

Man muss kein besonders zynischer Mensch sein, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass diese Aufgabe mittlerweile wohl vor allem darin besteht, immer neue Krankheiten, Krisen und Schulden zu genieren. Doch warum?

Wer es genauer wissen will: Hier geht es unter anderem um’s Geld und das System dahinter (ca. ab 43:10 min): THRIVE

Es ist offenbar Aufgabe des Staates, Schulden zu machen.

Am Besten bei einer Bank. Denn dadurch „entsteht“ neues Geld. Irgendjemand muss schließlich haften, damit die Bank eine Forderung in ihre Bilanz einbuchen und sich gleichzeitig ein Mehrfaches des verliehenen Betrages billig von der Zentralbank leihen kann, welche ja vom Staat die Lizenz zum Gelddrucken erhalten hat. Ein Schuldgeldsystem also, das auf ungedeckten Schecks namens Banknoten basiert.
Natürlich verlangen die kreditgebende Bank oder andere Gläubiger vom Staat Zinsen und die Schuldensprale beginnt sich zu drehen. Mit der Zeit wird der Spagat zwischen Schuldenmacherei und Systemerhalt immer schwieriger. Da braucht es Kreativität und stets neue Ettikettierungen.
Und so gibt es dann Währungsumstellungen, Mehrwertsteuererhöhungen, die Energiewende, Konjunkturprogramme, auch mal ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz und natürlich die CO2-Lüge, um mit den Emissions-Zertifikaten eine weitere „Luftwährung“ für Insider zu etablieren.
Den vorläufig krönenden Abschluss währungspolitischer Irreführung auf dem Weg zu einem allmächtigen Wirtschafts- und Finanzkartell, namens EU bilden der Fiskalpakt und der „Euro-Rettungsschirm“ ESM, beschlossen in einer Nacht- und Nebel-Aktion zwischen den Finalspielen der Fußball-Europameisterschaft 2012.

Jedenfalls wird am Ende dann immer alles teurer als gedacht und neue Schulden müssen gemacht werden. Da staunt der Bild-Zeitungsleser und der Tagesschau-Konsument wundert sich. Es ist ein bisschen wie im Märchen: Ständig hat der Kaiser neue Kleider, und noch zu wenige trauen sich, laut zu lachen.

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.„, wie Bertold Brecht richtig bemerkte.

Dabei ist es in der Tat märchenhaft, was hier geschieht. Nur ein Beispiel anhand der offiziellen Zahlen:

Während das Wirtschaftswachstum der EURO-Zone in den Jahren 2002 bis 2009 lediglich zwischen -4,1 und +2,6% pendelte, lag das Geldmengenwachstum (M3) im gleichen Zeitraum bei beeindruckenden +6,2 bis +9,0% pro Jahr. Möglich wird dies u. a. durch das oben kurz beschriebe Phänomen namens „Giralgeld“. Oder auf gut Deutsch: Geldschöpfung aus dem Nichts, „Creatio ex nihilo“, wie der Latainer sagen würde.

Das so etwas auf Dauer nicht gut geht, nicht gut gehen kann, sollte eigentlich jedem klar sein. Selbst 12-Jährige durchschauen das Prinzip mittlerweile: Victoria Grant – „Wir werden beraubt.“

Und die Folgen spüren wir ja, allen Stabilitäts-/Fiskalpakten und Rettungsschirmen zum Trotz, dann auch jeden Tag im eigenen Portemonnaie – gleichgültig, ob wir die Meldungen über Bankenpleiten / Staatsbankrotte in Griechenland, Irland, Portugal, Zypern, Italien, Spanien und die verschlimm-bessernden Aktionen der politisch Verantwortlichen überhaupt noch zur Kenntnis nehmen oder nicht.

Gleichzeitig wird von offizieller Seite gebetsmühlenartig die Mär vom „Wachstum“ strapaziert, um das „Vertrauen der Märkte“ gerungen und „marktkonforme“ Demokratie eingefordert, gar von einer Neuen Weltordnung gesprochen. Von den Menschen spricht dabei kaum noch jemand. Die kommen höchstens noch als „Arbeitgeber/-nehmer“, „Steuerbürger“, „Beitragszahler“, „Verbraucher/Patienten“ vor, womit deren wichtigste Funktionen denn auch gleich benannt sind.

Ach ja, und – fünftens – als „Bürger in Uniform“ natürlich, um beispielsweise die freiheitlich-demokratische Grundordnung am Hindukusch oder am Horn von Afrika zu verteidigen. Und mit höchstrichterlichen Segen demnächst auch im Inneren Deutschlands. Allerdings verboten die Richter den Bundeswehr-Soldaten das Schießen auf Demonstranten … Wir haben doch schließlich noch keine Militärdiktatur oder einen Bürgerkrieg. Deutschland auf dem Weg zu…

Währenddessen tobt aber praktischerweise immer gerade irgendwo Krieg oder es droht zumindest einer, und zwar zufällig gerade dort, wo der liebe Gott das viele Öl verbuddelt hat oder wo es noch keine McDonalds-Filialen gibt.
Und ständig herrscht irgendwie Krise, ist gerade irgendein Staat pleite oder dessen „systemrelevante“ Banken – was zunehmend dasselbe ist – und die müssen, alternativlos natürlich, sofort gerettet werden. Selbstverständlich mit Steuermitteln, mit Geld von uns also, den Mit-Bürgern. Denn wir alle bürgen ja für die Schulden derer, von denen wir uns im Auftrag der Banken regieren lassen.

Da ist man geneigt, Shakespeares „Hamlet“ zu zitieren: „Und ist es Wahnsinn auch, so hat es doch Methode.

Doch wie geht sowas eigentlich immer wieder? Mal ganz praktisch gefragt: Wie entstehen diese ganzen Schulden?

Eine Variante des Prinzips „Schulden machen“ hier einmal mit viel Humor, aber irgendwie zutreffend und verständlich erläutert: Kabarettist Chin Meyer mit Dirk Müller bei Markus Lanz, ZDF 30.8.2011

Die Wirklichkeit ist natürlich weitaus weniger lustig: Ein Rechtsanwalt erläutert den „dauerhaften Rettungsschirm“ namens ESM. Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer am 02. Juli 2011

Den vollständigen Wortlaut des Machwerks finden Sie hier: Der amtliche Vertragstext zum ESM

Was unser Finanzminister dazu meint, können Sie hier genießen. Es lohnt sich, ganz genau hinzuhören: Wolfgang Schäuble (CDU) beim „European Banking Congress“ in Frankfurt am Main. 18.11.2011

Welche Folgen dies für uns alle haben kann, beleuchtet kritisch ausgerechnet „DIE WELT“:

Die öffentliche und die verborgene Seite der Krise. Experten stellen das Geldsystem in Frage (WELT online, 8.12.2011)

Der Gouverneursrat kann gegen den Willen des Deutschen Parlamentes Geld abrufen (WELT online, 31.3.2012)

Inzwischen ist dieser Putsch geglückt und wird uns wohl alle teuer zu stehen kommen, ist doch auch hierbei wiederum ein Stück Rechtstaatlichkeit dem Großkapital geopfert worden. Und das „Bundesverfassungsgericht“ spielt brav mit, indem es dem ESM „mit Auflagen“ seinen Segen gibt. Diese Auflagen finden sich jedoch im Vertragstext des ESM gar nicht wieder. Und der deutsche Abgesandte muss sich darum ebensowenig kümmern, wie alle anderen Akteure im ESM-Selbstbedienungsladen, da sie sich ja niemandem gegenüber verantworten müssen.

Folgerichtig kritisiert daher selbst der Deutsche Richterbund das Konstrukt als Ausstieg aus dem Rechtsstaat

Das hier außerdem ein ganzes Parlament bewußt getäuscht wurde, belegt eine juristische Analyse, überraschenderweise erstellt im Auftrag der Citi Group. Betrifft: Die den Abgeordneten verkaufte, vorgebliche Vorrangigkeit der künftigen ESM-Forderungen gegenüber deren Gläubigern.
Ergebnis: Entwarnung für die Banken. Vorsätzliche Täuschung der Steuerzahler (DWN, 4.7.2012)

Doch zurück zu den Zahlen. Ein kurzer Vergleich, um die Größenordnung dieses Raubzuges zu verdeutlichen: Der Bundeshaushalt für das Jahr 2012 umfasst etwas mehr als 300 Milliarden Euro. Die geforderte Beteiligung Deutschlands an den diversen „Rettungsschirmen“ ESFS / EFSM / ESM beträgt (ohne Zinsen) – vorerst und je nach Rechenweise – 310 bis 400 Milliarden Euro, zusätzlich zu Deutschlands rund 2.000 Milliarden Staatsschulden.

Diese Rechnung hat zudem nur Bestand, falls alle anderen Mitgliedsstaaten ihren ESM-Beitrag ebenfalls leisten können. Falls nicht, erhöht sich der deutsche Anteil …

Allerdings sind die 400 Milliarden Euro auch sonst keinesfalls das Ende der Fahnenstange. Denn der nicht gewählte ESM-„Gouverneursrat“ (beim „Federal Reserve System“ heißt er übrigens „Board of Governors“ … ) kann ohne Widerspruchsmöglichkeit eine Erhöhung an jedem nationalen Parlament vorbei beschließen. Willkommen in den Vereinigten Staaten von Europa.
In der Praxis bedeutet das den Verlust – auch der deutschen – Haushaltssouveränität und dies muss zwangsläufig weitere Inflationsschübe auslösen, da das hierfür benötigte Geld ja wiederum aus dem Nichts erschaffen werden muss und zwar im gesamten Machtbereich dieser nicht demokratisch legitimierten EU-Rätediktatur.

Während Frau Merkel vor der Abstimmung in Bundestag und Bundesrat noch medienwirksam gegen eine Vergemeinschaftung der Schulden war, O-Ton: „.. solange ich lebe“, soll der ESM nunmehr sogar Geld ohne Auflagen an notleidende Staaten und selbst direkt an Kreditinstitute vergeben können. Hut ab! Gegen derlei offenen Verrat erzeugt Konrad Adenauers „über-Nacht-klüger-geworden-zu-sein“ nur noch ein müdes Lächeln (Und Scrabble-Profis vermögen das Wort „Bundeskanzlerin“ nun problemlos in „Bankzinsenluder“ umzustellen …).

Wenn also demnächst in Madrid, Rom oder Nikosia wieder mal die Banken wanken, darf der ESM diese unmittelbar finanzieren und seinen Finanzbedarf direkt aus den nationalen Haushalten stillen, auch aus dem deutschen. Per Abruf, zahlbar auf erstes Anfordern, binnen sieben Tagen.
Sicherheiten? Gegenleistungen? Rechenschaftspflicht? Fehlanzeige! Das kannten wir so bis jetzt nur vom Finanzamt oder der GEZ.

Angesichts der drohenden Folgen wird selbst den Mitarbeitern der Europäischen Zentralbank Angst und Bange, und so machten diese ihre Inflationsangst bereits vor einiger Zeit öffentlich. Mit einer Klage vor dem EUGH wollen sie Inflationsschutz für ihre Pensionen durchsetzen.
Wohl aus gutem Grund haben sie selbst kein Vertrauen mehr in ihren Arbeitgeber, den „Hüter des EURO“, dessen Aufgabe ja nicht zuletzt die Sicherung einer stabilen Währung sein soll: FAZ vom 14.04.2012

Über einige gesellschaftliche und politische Aspekte sowie Hintergründe sprach „Mr. DAX“ Dirk Müller am 06.11.2011 im WDR:

Dass er damit vollkommen richtig liegt, wird von prominenter Seite bestätigt:

“Nichts sollte in der Öffentlichkeit geschehen. …
Wir sollten in der Euro-Gruppe im Geheimen diskutieren.
Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden. …
Wenn es ernst wird, müssen wir lügen.“

(FOCUS Magazin | 19/2011, 9.5.2011)

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum
und warten einige Zeit ab, ob was passiert.
Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände,
weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde,
dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

(Der Spiegel | 52/1999, S. 136)

Beide Aussagen stammen von

Jean-Claude Juncker
Rechtsanwalt,
Vorsitzender der Euro-Gruppe,
Premierminister des Großherzogtums Luxemburg,
Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes

So viel „Offenheit“ macht doch irgendwie sprachlos und nachdenklich.

Von Misswirtschaft und Hochverrat.

Das es auch die EU-Kommissare mit den ihnen anvertrauten Milliarden nicht so genau nehmen, wundert angesichts Herrn Junckers Aussage kaum noch:
(www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/4,4-Milliarden-durch-Fehler-versickert)

Solche Summen sind für die Deutsche Bank bekanntermaßen „Peanuts“. Verglichen mit den insgesamt 460 Milliarden Euro, die bislang nach Griechenland geflossen / verbürgt. als Schulden erlassen oder sonst wie weg sind, mag das einigen auch so erscheinen. (Das griechische Nationaleinkommen liegt übrigens bei ganzen 170 Milliarden Euro, pro Jahr.)

Sichtbar wird der ganze Wahnsinn bei Umrechnung dieser Zahlen auf Nachkriegsverhältnisse: Die griechischen Transferleistungen entsprechen dem 116-fachen, was im Rahmen des Marshall-Planes nach Deutschland geflossen ist …

Von den transferierten Milliarden entfallen – rein statistisch natürlich – ca. 40.000 Euro auf jeden Griechen, ob alt oder jung. Wären nun diese 40.000 Euro tatsächlich bei jedem einzelnen Griechen angekommen, gäbe es wohl jetzt keine Massenpleiten und rasant steigende Arbeitslosigkeit im Mutterland der Demokratie. Stattdessen wird das Land mit beispiellos drastischen Maßnahmen kaputtgespart. Keine 116 Wirtschaftswunder also, nicht mal eines ist in Sicht.

Das es auch anders geht, macht Island vor: Ausweg aus der Schuldenkrise

Noch nichts davon gehört / gesehen / gelesen in den gleichgeschalteten Systemmedien? Kein Wunder, denn solches wäre wohl kaum im Sinne der Krisenverursacher und -gewinnler. Abseits der Desinfomationskanäle hingegen kann der Interessierte zuhauf prügelnde Polizisten bei der Arbeit mit widerstrebenden Bevölkerungsteilen beobachten. In Athen, genauso wie in Lissabon, Madrid und Barcelona.

Da mag mach einer angesichts dessen geneigt sein, seinem Staatsbürgerkunde-Lehrer innerlich Abbitte zu leisten und hernach beim Antiquariat seines Vertrauens eine Ausgabe von Marx’s „Das Kapital“ zu bestellen, um die Sache mit dem Imperialismus noch einmal aus erster Hand zu recherchieren … 🙂

Gleichzeitig stellt sich immer wieder die gleiche Frage: Wo ist das ganze Geld – letztlich – geblieben? Keine Antwort. Auch nicht von der EZB. Die mauert in Bezug auf Details zu griechischen Finanztransaktionen und der EUGH gibt ihr auch noch Recht. Das der Öffentlichkeit brisante Informationen vorenthalten werden dürfen, wird damit begründet, dass deren Veröffentlichung „den Schutz des öffentlichen Interesses gefährden würde“. Handelsblatt vom 29.11.2012

Man muss den Artikel sicher nicht dreimal lesen, um sich a) auf gut Deutsch verarscht zu fühlen und b) um zu erkennen, dass es hier wohl eher um den Schutz privater Interessen einiger Weniger geht. Die damaligen getürkten Leistungs-Bilanzen aus Athen waren den Beteiligten schließlich schon im Vorfeld der geplanten Aufnahme Griechenlands in den EURO-Raum hinlänglich bekannt und höchst willkommen.
Auch hierzu zitieren wir noch einmal noch einmal das Handelsblatt: Wie die „EURO-Retter“ uns für dumm verkaufen

Klingt logisch. Denn für den weiteren Umbau Europas zu einem Zentralstaat unter der Diktatur des Finanzkapitals brauchte es natürlich die nächste große Krise. Ähnlich war es im Falle der anderen, heute krisengeschüttelten Staaten.
Es ging zu keiner Zeit um Stabilität, Wohlstand, Frieden, Gesundheit und so weiter. Natürlich nicht, wie naiv auch. Nur Krisen bieten doch stets die Gewähr für die Durchsetzbarkeit unpopulärer Maßnahmen, schleichenden Demokratieabbau und die Umverteilung von Volksvermögen in private Taschen.

Und so geht das Zocken – sprich Umverteilen – weiter: Während im Vorfeld der griechischen Parlaments-Neuwahlen am 17. Juni 2012 noch wilde Szenarien für Ausstieg Griechenlands aus der EURO-Zone entworfen und mit Horrorvisionen garniert wurden, diskutierten die Vertreter einiger künftiger Mitgliedsländer des noch gar nicht existierenden ESM schon mal ganz praktisch über die Umverteilung der noch gar nicht generierten „Rettungs“-Milliarden zugunsten ihrer eigenen Banken:

(www.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/ESM-Geld-soll-Banken-retten)

Ob die „ESM-Superbank“ wirklich kommt oder nicht, beschäftigte ja zunächst einmal – offenbar ganz demokratisch – die Karlsruher Richter. Doch diese Verzögerung war kein Problem für das Schneeball-System: Die, auch vom Bundestag in einer Sondersitzung am 19. Juli 2012 freigegebene, Tranche von 100 Milliarden für die spanischen Banken kamen dann eben erst mal vom EFSF, einem der Vorläufer des beschlossenen ESM. Schuldner ist allerdings der spanische Staat, der ob der neuen Schuldenlast auch gleich die Quittung von den Finanzmärkten bekam. Operation geglückt, Patient noch etwas mehr tot. (Und das Bundes-Grundgesetz-Gericht hat ja inzwischen zugestimmt.)

Ob mit derlei Taschenspielertricks auch griechische Banken finanziert werden, ist allerdings ungewiss. Eine Staatsinsolvenz ist inzwischen durchaus möglich. Da erscheint es fast folgerichtig, dass die Menschen in Griechenland lieber zur Selbsthilfe griffen und sich auf das bewährte System des Tauschhandels verlegten:

(www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/Griechen-entdecken-den-Tauschhandel)

Diese Art von Realwirtschaft hat mit unserem Währungssystem nur noch eine Gemeinsamkeit: Sie kommt ohne richtiges Geld aus. In Schweden gar will man das Bargeld ganz abschaffen. In Italien darf streckenweise nur noch bis 1.000 Euro bar bezahlt werden, in Frankreich bis 3.000 Euro. Solche Pläne liegen auch für Deutschland schon in der Schublade. Fast unbemerkt könnte uns das letzte bisschen anfassbares Geld abhandenkommen. Übrig blieben ausschließlich Bits und Bytes, die sich noch einfacher „vermehren“ und überwachen lassen. Für die meisten wohl eine Horrorvorstellung.

Fakt ist: Mehr als 90 % der globalen Geldmenge existieren schon jetzt nur noch elektronisch als Guthaben oder Schuldverhältnisse in Form von Einsen und Nullen in den EDV-Systemen der Banken. Dort ist sie jedoch keinesfalls sicher. FOCUS MONEY nennt es den „100.000-Euro-Irrtum“:

(http://www.focus.de/finanzen/banken/100000-euro-irrtum_aid_762141.html)

Das Handelsblatt rät gar vom Weitersparen ab und spricht sich dafür aus, den Weltspartag in „Weltschuldentag“ umzubenennen:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/… …/weltspartag-weltschuldentag-statt-weltspartag/7317242-3.html

Das der Glaube an das reibungslose Funktionieren unseres Finanz-Systems wohl sein längerem eine gehörige Portion Gottvertrauen voraussetzt, lässt sich religionsübergreifend auf jeder US-Dollar-Note nachlesen: „In god we trust.“ steht dort geschrieben. Früher einmal wurde an gleicher Stelle noch schriftlich versprochen, jedem Überbringer der Banknote den Gegenwert in Gold auszuzahlen. Aus und vorbei. Und beim EURO? Nehmen Sie mal eine beliebige Banknote zur Hand. Steht dort der geringste Hinweis auf einen bestimmten Gegen-Wert?

Papiergeld kehrt früher oder später immer zu seinem wahren inneren Wert zurück: Null“ meinte schon Voltaire (1694-1778).

Unsere gesetzlichen Zahlungsmittel stellen überhaupt keinen Wert an sich dar, sondern sind – weniger als ein Scheck oder Wechsel – lediglich ein, nicht gesetzlich garantiertes, Zahlungsversprechen. Während Sachwerte beispielsweise nach Ihrem Substanz- oder Ertragswert beurteilt werden können, ist der Zeitwert des Kredit-Geldes lediglich eine Momentaufnahme und einer permanenten Abwertung unterworfen.

Der ehemalige Direktor der Rothschild Bank AG in Zürich, Ferdinand Lips, sagt es deutlich: „Das heutige Papiergeldsystem ist das vielleicht größte methodische Verbrechen der Geschichte. Zentralbanken sind eine Erfindung der Planwirtschaft und unvereinbar mit einem freien Markt.

Und Lord Josiah Charles Stamp, der ehemalige Direktor der Bank of England und einst einer der reichsten Männer der Welt, erklärte bereits 1937: „Das moderne Bankwesen produziert Geld aus dem Nichts. Dieser Vorgang ist vielleicht die erstaunlichste Erfindung in der Geschichte der Menschheit. Die Banker besitzen die Erde. Nimm den Bankern die Erde weg, aber lass ihnen die Macht, Geld zu schöpfen, dann werden sie im Handumdrehen wieder genug Geld haben, um sie zurückzukaufen.

Damit dieses System für die Betreiber funktioniert, müssen die ausgegebenen Zahlungsmittel natürlich stetig an Wert verlieren. Und genau das tun sie auch.
Internationale Preisniveau-Entwicklung

Schauen Sie sich bitte in der unteren Tabelle einmal die Auswertung des Internationalen Währungsfonds an. Die Preise in Deutschland sind über einen Zeitraum von rund 50 Jahren auf etwa das Vierfache gestiegen. Die gesetzlichen Zahlungsmittel haben demnach 75 % ihres Wertes eingebüßt – drei Viertel! In den USA waren es sogar mehr als vier Fünftel: Rund 84 %! (Geht man bis 1913, ins Gründungsjahr des Federal Reserve Systems zurück, sind von der damaligen Kaufkraft des Dollars sogar nur noch 3% übriggeblieben.)

Führende Ökonomen warnen immer wieder vor den Folgen dieses „Schuldgeldsystems“, welches Geld aus dem Nichts kreiert und deshalb zwangsläufig immer wieder mehr oder minder gewaltsam in sich zusammenbrechen muss. Doch zu wenige hören ihnen zu. Die meisten verstehen es schlichtweg nicht oder können sich einen derart dreisten Betrug, eine solche Form der organisierten Kriminalität nicht einmal ansatzweise vorstellen.

Einige Zehntausend derer, die es können, wollen solches nicht länger hinnehmen und haben bei den deutschen Staatsanwaltschaften Anzeige erstattet. Gegen jene Mitglieder der Bundesregierung, des Bundestages und des Bundesrates, die für das deutsche „Ja“ zum ESM gestimmt haben.
Der Vorwurf: Hochverrat und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens. Vorwurf sicherlich berechtigt, Ausgang ungewiss.

Bis auf weiteres aber wirkt die Inflation weiter. Und zwar wie eine verdeckte Form der Besteuerung. Wir müssen also ständig mehr verdienen, um uns morgen die gleichen Dinge wie heute leisten zu können.
Und spätestens gegen Ende der Erwerbstätigkeit stellt sich dann auch noch die Frage nach der Aufrechterhaltung des Lebensstandards wesentlich deutlicher.

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„Die Renten sind sicher…

…lich in der jetzigen Form künftig nicht mehr zu bezahlen.“ Hätte der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Norbert Blüm seinen Satz tatsächlich so weitergeführt, seine Aussage wäre heute, ein Vierteljahrhundert später, zutreffender denn je. Fakt ist: Ihr Einkommen im Ruhestand kann der Staat allein nicht mehr gewährleisten.
Gründe finden sich auch im umlagefinanzierten Schneeball-System der gesetzlichen Rentenversicherung. Umlagefinanziert heißt: Ihre Beitragszahlungen kommen nicht später Ihnen zugute, sondern bereits heute denen, die aktuell Leistungen beziehen. Ihre Leistungen müssen dann wiederum von den nachfolgenden Generationen erwirtschaftet und eingezahlt werden. Nun nehmen die Beitragszahlungen je Versichertem in die staatliche Rentenversicherung allerdings stetig ab. Steigende Beiträge sind die Folge: Bei Einführung der Rentenversicherung im Jahre 1891 betrug der Beitragssatz 1,7 %. 1949 waren es 10%, heute mehr als 19 % des Bruttoeinkommens.

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Weitere Ursachen der Misere liegen auf der Hand: Durch die sinkende Geburtenrate wachsen immer weniger Beitragszahler nach. Diese absolvieren gleichzeitig eine immer längere Ausbildung oder ein Studium.

Der Eintritt in das Arbeitsleben erfolgt daher immer später, oft erst mit über 25 Jahren. (Einhundert Jahre vorher lag das Eintrittsalter noch bei 15 Jahren.) Heute gehen mit 50 die ersten bereits in den Ruhestand.
Parallel dazu stieg die durchschnittliche Lebenserwartung, von durchschnittlich 43 Jahren (m/w) bei Einführung der Rentenversicherung im Jahre 1891 auf heute 78/83 Jahre m/w).

Doch es gibt auch politische Hintergründe: Denn hinzu kommen noch Zahlungen an zugezogene Kulturbereicherer und deren Familien, die in Deutschland nie ein Geschäft betrieben haben und nie einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgegangen sind; die nie einem Pfennig in das System eingezahlt haben. Das klingt heftig? Natürlich. Denn es hat Methode.

Hören wir nur einmal Jürgen Trittin zu, seit 2009 Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, früherer Bundesminister, Teilnehmer der Bilderberger-Konferenz 2012 und neuerdings: Spitzenkandidat.

Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” Das verwundert kaum noch bei folgender Geisteshaltung: „Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mit gesunden und ich werde es als Minister auch nicht tun.

Seine Fraktionskollegin Claudia Roth pflichtet ihm bei: „Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!

Wer denkt, dass derlei „Ideale“ nur die Grünen vertreten, irrt: „Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“
Renate Schmidt, SPD und ehemalige Bundesfamilienministerin, am 14.3.1987 im Bayerischen Rundfunk.

Die Liste ließe sich weit fortsetzen. Da wollen wir uns kurz an den Amtseid erinnern, den die Damen und Herrn Berufspolitiker geleistet haben: “Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. [So wahr mir Gott helfe.]

In der Praxis ist dies inzwischen zur bloßen Floskel verkommen. Und im Landtag von Nordrhein-Westfalen wurde 2010 gleich die Abschaffung der Eidesformel „Zum Wohle des Deutschen Volkes“ beschlossen. Von diesen Damen und Herren ist also keine Hilfe zu erwarten. Warum auch; deren Pensionen sind ja gesichert …

Doch zurück zur Rente: Die Dauer der Beitragszahlung verkürzt sich also einerseits, während im Gegenzug die Bezugsdauer und die Anzahl der Zahl der Empfänger steigt. Folglich stehen immer weniger eingezahlte Beiträge einer steigenden Auszahlung gegenüber. Mittlerweile also ein Faß ohne Boden, ein Schneeballsystem. Mit verheerenden demografischen Folgen.

Mehr als 65 Jahre nach Kriegsende begreifen immer mehr Deutsche, dass dies kein Zufall ist. Die Abschaffung Deutschland, wie es Herr Sarazzin nennt, die Desintegration der „Nicht-Migranten“ läuft bestens.
Deutschlands Geburtenrate rangiert mit 1,39 Kindern je Frau statistisch nur noch im hinteren Drittel Eurpas. Gleichzeitig hat inzwischen jedes dritte, in Deutschland geborene, Kind einen Migrationshintergrund – bei einem Ausländeranteil von lediglich rund 16%! Man muss kein radikaler Nationalist sein, um hier wütend zu werden.

Und wer ist schuld daran? Einige kritische Gedanken: Sind „gute Mütter“ Schuld an niedriger Geburtenrate?

Bereits heute kommen auf 100 Beitragszahler 43 Rentner. Setzt sich diese Entwicklung fort, müssen 100 Beitragszahler in 2050 dann voraussichtlich 91 Ruheständler versorgen. Wer heute nicht vorsorgt, hat im Alter nicht einmal mehr genug zum Leben. Wer 2006 in Rente oder Frührente ging, bekam im Schnitt nur noch 790 Euro (Ost 836 Euro) Rente im Monat – das sind 93 Euro (Ost 47 Euro) weniger als sechs Jahre zuvor!

Künftige Generationen wird es noch härter treffen: Heute muss ein Durchschnittsverdiener 25 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, um überhaupt Zahlungen auf Sozialhilfe-Niveau (660 Euro) zu bekommen. 2030 sind dafür schon 30 Jahre Arbeit erforderlich!

Doch auch wer vorgesorgt, ist keines falls sicher. Warum, erläutert der bekannteste deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn:

Renoviert das Bad, und Ihr werdet mündige Bürger! (FAZ, 12.6.2012)

Wie es um die Einkommen und Vermögen in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich bestellt ist, sollte eigentlich im Armutsbericht der Bundesregierung nachlesbar sein. Doch die im ursprünglichen Entwurf 2010 enthaltenen Tatsachen sollen wohl so nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Und so wird wieder getrickst, geschönt und verschwiegen. Diesmal berichtet die Süddeutsche Zeitung:

Bundesregierung schönt Armutsbericht (SZ 28.12.2012)

Vorsorge: Natürlich. Doch die richtige sollte es sein. Zumindest dann, wenn Sie im Alter wirklich versorgt sein und vielleicht der nächsten Generation noch etwas hinterlassen wollen als fremde Schulden.

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Aber mehr nicht.

Werfen Sie einen Blick auf Ihre Gehaltsabrechnung oder Ihren Einkommenssteuerbescheid: Neben den Sozialabgaben dürften Ihnen die Steuern den größten Teil Ihres Einkommens entziehen. Es ist für Sie schlichtweg verlorenes Geld. Auf Dauer verlorenes Geld.

Steuern Sie gegen! Beteiligen Sie den Fiskus an Ihrem Vermögensaufbau! Fast jeder, der heute Vermögen besitzt, tut es oder hat es bereits getan. Sie auch?

Falls nicht, mag es daran liegen, dass Sie sich möglicherweise – wie viele Steuerzahler – aufgrund der unübersichtlichen Steuer-Gesetzgebung und der Vielzahl der Vorschriften einfach nicht genügend auskennen, um alle Möglichkeiten zu nutzen. Das Schritthalten mit den vielen jährlichen Änderungen stellt eine weitere Herausforderung dar.

Diverse, vermeintlich clevere „Steuersparmodelle“ gibt es zur Genüge. Doch diese Konstruktionen halten in der Praxis selten, was ihre Anbieter versprechen. Und manche Steuerberater fungieren leider eher als Buchhalter.

Beratung? Fehlanzeige. Falls doch, dann geht es meistens nur noch darum, die Steuerbelastung für das abgelaufene Jahr so niedrig wie möglich zu halten. Doch was ist mit heutigen und künftigen Belastungen?

Verschenken Sie nicht weiterhin Geld. Informieren Sie sich im Vorfeld.

Überlegen Sie einmal selbst: Wann hat sich Ihr Steuerberater zuletzt mit Ihnen hingesetzt, um Ihnen die gesetzlichen Möglichkeiten zur Verringerung Ihrer Steuerlast für das laufende und für die kommenden Jahre zu erklären? Hat er Sie darüber informiert, wie Sie beim Aufbau von privatem Vermögen gleichzeitig Steuern sparen können?

Wir wissen, was die meisten an dieser Stelle antworten.

Vorwürfe sind dennoch unangebracht. Aus vielen Gesprächen mit Angehörigen der steuerberatenden Berufe wissen wir, dass sich viele Berater einfach scheuen, konkret in Vermögensangelegenheiten für ihre Mandanten tätig zu werden. Unter anderem auch, weil sich die notwendige zeitaufwendige Betreuung für sie selbst nicht auszahlt. Denn die wenigsten Mandanten sind bereit, den Zeitaufwand für eine fundierte Analyse und Beratung entsprechend zu honorieren.

Das mögen einige der Gründe dafür sein, warum ein großer Teil der Deutschen weiterhin in Unkenntnis der bestehenden Möglichkeiten – statistisch gesehen – bis zu sechs Monate des Jahres für den Staat arbeitet und reichlich Steuern zahlt, statt eigenes Vermögen zu bilden.

Falls das auch für Sie zutrifft und Sie diese Situation ändern wollen, sollten wir uns kennen lernen. Ein ehrliches Gespräch kostet Sie nichts.

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